Das System

 

Der Grundstock des Princess-Gewächshaussystems wurde in den frühen 70er Jahren gelegt und wurde kontinuierlich weiterentwickelt. So ist es trotz unzähliger Weiterentwicklungen heute noch mit den Häusern der ersten Tage kombinierbar. Man kann also heute noch über 40 Jahre alte Häuser modernisieren, erweitern oder im Schadensfall reparieren.

 

Die Konstruktion:

 

Durch die hohe Luftfeuchtigkeit, die im Gewächshaus notwendig ist, sind die Anforderungen an die Materialien auch entsprechend hoch. Dazu kommen noch korrosive Pflanzenmittel und Dünger.

 

Der Gundstock unserer Häuser ist eine absolut robuste Aluminiumkonstruktion, sowohl in blanker, als auch beschichteter Ausführung, die 100% korrosionsresistent ist. Die ganze Konstruktion besteht aus Profilen und Edelstahlschrauben mit innenliegenden Trägerspannplatten und verschraubten (nicht nur gesteckten) Tragelementen. Durch die innenliegenden Träger verhindern wir zudem Kältebrücken.

 

Wir arbeiten nicht nach den gültigen Gewächshausnormen, sondern halten uns an die viel strengeren Metallbau/Gebäudenormen( Bis zu 20 fach höhere Dachlasten je nach Region). Solche Gewächshäuser sind auch in 30, 40 Jahren sowohl optisch als auch technisch noch in Ordnung (Edelstahlschrauben verrosten auch nach 30 Jahren nicht)

 

 

Die Verglasung:

 

Für das Pflanzenwachstum braucht man eine optimale Verglasung!

 

Acrylate (Auch unter dem Markennahmen Plexiglas® Alltop bekannt) eignen sich aufgrund ihrer hohen Durchsicht, der Lichtduchlässigkeit und der UV – Duchlässigkeit (typenbedingt) bestens für Gewächshäuser. Zudem sind Acryl-Doppelstegplatten UV-Licht beständig, das bedeutet, dass sie sich im Laufe der Jahre kaum verfärben, klar bleiben und die Lichtduchlässigkeit nicht abnimmt.

 

Acryl darf nicht mit Alkohol oder Lösungsmitteln gereinigt werden. Die Anwendung solcher Mittel, erzeugt Risse durch Zuspannung, die Folgen sind somit eine kürzere Haltbarkeit.

 

Das Klima

 

Bei einen Gewächshaus muss man 2 Extreme beachten: den Winter und den Sommer!!!

 

Im Sommer hilft nur eines Lüften!!! Fast alle Pflanzen die bei uns gezogen werden (außer wenige Blühpflanzen und Orchideen) brauchen das direkte Sonnenlicht, es darf im Gewächshaus nur nicht zu einer Überhitzung kommen. Wir fertigen ausschließlich Häuser, bei denen sowohl das Dach, als auch IMMER beide Seitenwände zu öffnen sind, da an windstillen Tagen im Juli/August nur eine Dachöffnung zu wenig wäre.

Im Winter hingegen müssen alle Öffnungen, seien es Türen oder Lüftungsklappen gut schließen!!!

Natürlich dürfen die Öffnungen nicht zufrieren, daher verwenden wir zum einen ausschließlich Bürstendichtungen, die auch bei Verschmutzungen dichten und bei etwas Pflege nicht altern und aushärten. Zudem sind alle Öffnungen überlappend ausgeführt. So verhintert man das Alu in die Nähe von Alu kommt, das sich Kältebrücken bilden und das bei Kondenswasserbildung (ist in einem Gewächshaus normal über 50% Luftfeuchtigkeit) die Öffnungen zufrieren.

 

30° Dachneigung haben sich als beste Alternative zwischen Winter und Sommer erwiesen. Im Winter wäre ein Flachdach am günstigsten (weniger Volumen zum Heizen,weniger Oberfläche über die Energie verloren geht.), aber im Sommer bräuchte man hingegen je steiler desto besser (bessere Thermik, mehr Volumen wo die Luft zyrkolieren könnte).

 

Lüftungsöffnungen:

 

Wir empfehlen auf der Wetterseite Seitenwandklappen, dem gegenüber am Dach die Dachklappen und an der zweiten Seitenwand können Sie frei wählen was sie wollen. Grundsätzlich fertigen wir jedes Haus mit beidseitigen Lüftungsöffnungen, damit es an heißen Tagen zu keinem Luftstau im Gewächshaus kommt.

 

Seitenwandklappen können sich zum einen automatisieren lassen und zum anderen ist die Bedienung auch einfach. Beidseitige Seitenwandklappen sind die Standartlösung, selbst bei manueller Steuerung, verzeiht diese Lösung, wenn einmal vergessen wird die Klappen zu schließen und es kommt ein Nachfrost, wird der Kamineffekt unterbrochen da sich die Dachklappen immer automatisch Schließen.

 

Klappenelemente sind die Lösung für regenempfingliche Sommerkulturen, wenn es der Platz erlaubt. Man öffnet sie nach Beendigung der Frostzeit und schließt sie im Herbst wieder bevor der erste Frost kommt. Mit den Klappen erzielt man, zum einen eine maximale Lüftungsfläche und zum anderen erzielt man eine vergrößerung der Gewächshausbreite (Dachfläche) um rund 1,5 Meter. Die Klappen sollten nicht in die Hauptwindrichtung zeigen. Das Problem ist nicht die Konsturkion( das Haus), die Klappen müssen immer, im Boden verankert werden, sondern der Wind könnte ins Haus einfahren und die Planzen beschädigen.

 

Schiebeelemente: Bieten die Möglichkeit, rasch 50% der Seitenwandfläche zu öffnen und so eine großzügige Lüftung zu ermöglichen und wenn nötig sind sie auch rasch wieder verschließbar. Zudem kann man bei unseren Gewächshäusern Schiebelemente und Klappenalemente kombinierne. Das hat den Zweck, bei der Lüftung des Hauses keine Kompromisse  (in der Übergangszeit) machen zu müssen und wenn nötig hat man sogar im Winter zusätzliche Dachfläche zur Verfügung. (z.B.: für winterharte Kakteen, die zwar Frost, aber nicht die viele Feuchtigkeit im Winter in unseren Breiten vertragen.)

 

Das Fundament:

Am Markt werden einige mehr oder weniger ernst zu nehmende Varianten angeboten. Gleich vorweg – ohne eine feste, frostsichere Verbindung zum Boden hat man nach spätestens einem Jahr die ersten Probleme, da spätestens nach dem ersten Winter durch das Heben und Senken aufgrund Frost alles verzogen ist. Zudem verhindert ein frosttiefes Fundament zugleich das Eindringen von Schädlingen, vor allem Wühlmäusen, Maulwurfsgrillen und Maulwürfen.

Diverse Rahmen sind, insbesondere wenn auch in der kälteren Jahreshälfte das Haus genutzt werden soll, keine Lösung, da sie zum Einen selbst meist hervorragende Kälteleiter sind und zum Anderen nicht verhindern, dass der Bodenfrost von der Seite hineinstrahlt.

Will man eine dauerhafte Lösung, so ist ein frosttiefes, idealerweise isoliertes Fundament die einzig brauchbare Lösung: Dazu bietet sich zum einen ein Betonstreifenfundament oder ein Aluminium-Isulierfundament an
Das Fundament sollte auf Frosttiefe - je nach Boden und Standort 50-100cm tief und außen Isoliert ausgeführt werden. Die Isolierung bedingt eine Abdeckung, um das Eindringen von Wasser zwischen Isolierung und Betonwand zu verhindern, ansonsten sprengt der Frost von oben sukzessive die Isolierung von der Betonwand und nach wenigen Jahren ist die Dämmwirkung dahin. Wir empfehlen, dass es 25cm aus der Erde ragen soll - damit man mit dem Glas aus dem Rasenmähersteinschlagbereich und dem Schmutzbereich (Erde spritzt bei Regen hinauf) heraußen ist. Ansonsten zumindest außen isolieren- ab 8cm XPS sind günstig, und dann noch eine Dränagefolie (Noppenkunststofffolie).

Die Fundamentabdeckung, ist dafür gedacht, dass das Fundament trocken bleibt, ist bei unseren Häusern dabei. Zudem kann bei dieser Lösung selbst bei stärksten Stürmen nichts mehr passieren.